Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft e.V.

Dmitri Schostakowitsch, 25. September 1906  ─  9. August 1975

Willkommen auf unserer Webseite!

Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft beschäftigt sich mit der Pflege und Verbreitung des künstlerischen Werkes von Dmitri Schostakowitsch.

Hier finden Sie Informationen über den Komponisten und seine Musik, sowie über die Gesellschaft und ihre Aktivitäten, und Sie können auch Ihre Fragen stellen und Meinungen äußern. Bei uns finden Sie Musikspezialisten und viele Freunde, die die Zuneigung zu Schostakowitsch und seiner Musikwelt zusammengeführt hat. 

  • Wenn Sie auch Schostakowitsch und seine Musik lieben, werden Sie Mitglied! Wir freuen uns auf Sie! Sprechen Sie uns an: Info@Schostakowitsch.de. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie hier


News 

13. Internationale Schostakwitsch Tage Gohrisch mit Musik ukrainischer Komponisten:

Schostakowitsch – Silvestrov – Gubaidulina 

Schostakowitsch-Preisträger 2022: der ukrainische Komponist Valentin Silvestrov. Foto: © privat

Die Internationalen Schostakowitsch Tage widmen sich in ihrem 13. Jahrgang neben Werken aus der Feder ihres Namensgebers auch der Musik ukrainischer Komponisten. Die  Festivalmacher reagieren damit auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, vor dessen Hintergrund auch die Musik von Dmitri Schostakowitsch wieder eine erschreckende Aktualität erlangt hat. Auf dem Programm stehen zahlreiche Werke des wohl bedeutendsten lebenden Komponisten aus der Ukraine, Valentin Silvestrov, der auch persönlich in Gohrisch erwartet wird: Der inzwischen 84-Jährige, der vor einigen Wochen aus Kiew nach Berlin geflüchtet ist, soll am 2. Juli 2022 den diesjährigen Schostakowitsch-Preis in Empfang nehmen. Bei dieser Gelegenheit wird er auch eigene Werke auf dem Klavier interpretieren. Darüber hinaus werden Silvestrovs 3. Streichquartett und seine 2 Elegien für Streichorchester bei den Schostakowitsch-Tagen zur Deutschen Erstaufführung gelangen. Auch der 2020 in der Ukraine entstandene Dokumentarfilm „V. Silvestrov“ wird bei dem Festival erstmals in Deutschland zu sehen sein. Zum Abschluss des Programms musizieren der Pianist Alexei Lubimov und die Sopranistin Viktoriia Vitrenko mit Werken von Silvestrov und Franz Schubert jenes Konzertprogramm, das vor wenigen Wochen von der Moskauer Polizei vorzeitig abgebrochen wurde. In Gohrisch soll das Programm nun vollständig erklingen. Neben der Musik von Valentin Silvestrov stehen im Eröffnungskonzert am 30. Juni 2022 auch Werke des ukrainischen Komponisten Yuri Povolotsky (Jahrgang 1962) auf dem Programm, darunter zwei Uraufführungen.

Neues von Dmitri Schostakowitsch

Von Dmitri Schostakowitsch wird in Gohrisch ebenfalls „Neues“ zu hören sein: Dmitri Jurowski bringt in einem Aufführungsabend der Sächsischen Staatskapelle Dresden seine eigene Bearbeitung des Liederzyklus auf Gedichte von Marina Zwetajewa op. 143a zur Uraufführung. Außerdem stellt er erstmals eine erweiterte Konzertsuite der Schauspielmusik zu „Die menschliche Komödie“ op. 37 der Öffentlichkeit vor, die sein Vater Michail Jurowski eingerichtet hat. Michail Jurowski, der die Schostakowitsch-Tage in ihren ersten Jahren maßgeblich geprägt hat, starb im März 2022 in Berlin. Er sollte diesen Aufführungsabend ursprünglich leiten, der nun seinem Andenken gewidmet ist. Neben Werken von Schostakowitsch und Silvestrov umfasst das Programm auch einige Kompositionen von Sofia Gubaidulina. Die große russische Komponistin und Schostakowitsch-Preisträgerin 2017 feierte im vergangenen Herbst ihren 90. Geburtstag.

Gestaltet werden die Konzerte wieder von namhaften Künstler*innen: Die Pianistinnen Yulianna Avdeeva und Elisaveta Blumina sowie die Sopranistin Evelina Dobračeva kehren nach Gohrisch zurück. Zum ersten Mal sind der Geiger Vadim Gluzman, der Pianist Alexei Lubimov, die Sopranistin Viktoriia Vitrenko und der Dirigent Dmitri Jurowski in der Gohrischer Konzertscheune zu erleben. Außerdem sind mehrere Solisten aus den Reihen der Sächsischen Staatskapelle in die Kammerkonzerte eingebunden. Sämtliche Künstler*innen treten auch in diesem Jahr in Gohrisch ohne Honorar auf. Besonders eng ist die Zusammenarbeit in diesem Jahr mit der Sächsischen Staatskapelle und der Semperoper Dresden. Neben dem Sonderkonzert am Vorabend des Festivals (Dirigent: Omer Meir Wellber) findet im Festivalzeitraum auch die Premiere einer Neuproduktion der Schostakowitsch-Oper „Die Nase“ an der Semperoper statt (Dirigent: Petr Popelka), begleitet durch ein wissenschaftliches Symposium an der Dresdner Musikhochschule. Das Programm ist damit so vielfältig wie selten zuvor und spannt einen Bogen von der Klavier- und Kammermusik Schostakowitschs bis hin zur großen Symphonik und Oper. Einen Rückblick auf die ersten 12 Jahrgänge der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch ermöglicht eine Fotoausstellung von Matthias Creutziger, der das Festival von Anfang an alljährlich begleitet hat.

„Nach zwei Jahren, in denen die Schostakowitsch-Tage pandemiebedingt virtuell bzw. mit einem Ausflug ins Festspielhaus Dresden-Hellerau stattgefunden haben, sind wir überaus glücklich, nun wieder nach Gohrisch zurückzukehren. Der Schwerpunkt mit Musik ukrainischer Komponisten, allen voran von Valentin Silvestrov, war uns angesichts des schrecklichen Krieges in der Ukraine ein großes Bedürfnis. Wir freuen uns sehr auf diesen großartigen Komponisten, der die gegenwärtige Musikkultur seines Landes repräsentiert wie kaum ein anderer.“

Tobias Niederschlag, Künstlerischer Leiter der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch

 

  • Der Einzelkartenverkauf beginnt am 29. April 2022. Alle Informationen hierzu wie auch zum detaillierten Programm unter www.schostakowitsch-tage.de

  

Stellungnahme des Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft e.V. zum russischen Überfall der Ukraine:

Das Gemeinsame in unseren europäischen Kulturen herausarbeiten

Liebe Freundinnen und Freunde der Musik von Dmitri Schostakowitsch!

Wir alle sind entsetzt über den Überfall Russlands auf den souveränen Staat der Ukraine. Aber die Zeichen waren deutlich: Die Zerstörung Tschetscheniens und Syriens, die Ausschaltung jeglicher Opposition und die Gleichschaltung der Presse waren einige der Zeichen, dass die Russen erneut in einem totalitären System gefangen sind. Und wenn die Wörter Krieg, Invasion und Aggression verboten werden, weiß eigentlich jeder, dass es sich genau darum handelt

Bernd Feuchtner. Foto: © Egbert Baars

Putin erklärte alle diejenigen zu Freiwild, die mit westlichem Lebensstil (für Putin heißt das „Wer nicht ohne Foie gras, Austern und die sogenannten Gender-Freiheiten leben kann.“) und westlichen Werten sympathisieren: Das russische Volk vermöge stets echte Patrioten von «Abschaum und Verrätern» zu unterscheiden. Es spucke sie einfach aus wie eine Fliege, die zufällig in den Mund geflogen sei.

Journalismus und Wissenschaft sind unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich. Und so hat eine große Emigrationswelle eingesetzt, auch unter unseren russischen Freunden beschäftigt man sich mit dieser Frage.

Umso wichtiger scheint mir das Thema unseres nächsten Symposiums „Schostakowitsch in der europäischen Kultur“. Der Putin'sche Chauvinismus möchte die Kultur wieder auf ein mystisches „Russentum“ einschränken, wie Stalin das auch schon getan hatte. Die russische Kultur hat sich aber im ständigen Austausch mit den anderen europäischen Staaten entwickelt. Ihr wichtiger Beitrag zur europäischen Kultur ist kaum zu ermessen. In der Musik Schostakowitschs konzentriert sich diese gegenseitige Befruchtung.

Wir müssen alles dafür tun, um das Gemeinsame in unseren europäischen Kulturen herauszuarbeiten. Nur durch regen Austausch lässt sich verhindern, dass in Russland das Wissen um unsere engen Verbindungen ausgelöscht wird. Dazu muss auch bei uns dieses Wissen gefördert werden.

Unsere Herzen sind bei unseren ukrainischen und russischen Freunden!

Bernd Feuchtner


21. Musikwissenschaftliches Symposium 2023

„Schostakowitsch in der europäischen Kulturgeschichte“

Von Bernd Feuchtner

Im Zentrum der europäischen Kulturgeschichte: Schostakowitsch mit Beethoven-Büste. Foto: DSCH Publishers

Schostakowitsch und Stalin – das ist ein ausuferndes Thema geworden, plattgetreten in Buch, Film und Oper. Sicher, der wachsende Terror hat die Entwicklung des Komponisten in eine andere Richtung gelenkt, als er plante. Dass er sich dennoch geistig nicht unterkriegen ließ, lag an seiner Persönlichkeit, die in der Petersburger Intelligentsia geformt worden war. Dort hatte man einen weiteren Horizont als nur den russischen und dann den sowjetischen. Die Moderne war in Kunst, Dichtung und Musik eine gesamteuropäische Erscheinung, war Resultat der Entwicklung aller europäischen Gesellschaften im 19. Jahrhundert. Die russischen Künstler des 19. Jahrhunderts waren viel gereist: nach Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien. An erster Stelle stand Paris als Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, aber für Peter Tschaikowsky war Bachs, Mendelssohns und Schumanns Leipzig ebenso wichtig und umgekehrt St. Petersburg für Beethoven, Wagner, Verdi, Mahler. Schostakowitsch hielt sich musikalisch für einen Abkömmling der Wiener Schule, bereichert durch die universale Musik von Mahler und Mussorgski. Es ist bekannt, dass er auch später die Entwicklungen der westeuropäischen Musik aufmerksam verfolgte und seine Schüler damit bekanntmachte. Der Jazz, das Musical, Charlie Chaplin beeinflussten nicht nur seine Unterhaltungsmusik. Die Entfremdungszeichen dort waren auch ihm nicht fremd, Krieg und Judenverfolgung trafen Gesamteuropa. Samuel Beckett beispielsweise war – auch wenn er ihn vielleicht nicht kannte – eine verwandte Künstlerseele. 

Der Eiserne Vorhang hat die europäische Kultur nicht völlig trennen können, unter Künstlern gab es einen stetigen Austausch von Gedanken und Techniken. Diesen Verbindungen – vom Symbolismus über den Futurismus bis zu den Folgen des Totalitarismus (der ja auch eine gemeinsame europäische Erfahrung war) und dem Existentialismus in allen Kunstsparten wollen wir nachgehen. Es ist Zeit, Schostakowitsch aus der Sowjetnische zu befreien.

Unser 21. Musikwissenschaftliches Symposium wird voraussichtlich am 22. und 23. September 2023 stattfinden. Über den Veranstaltungsort und das Programm informieren wir Sie zeitnah an dieser Stelle. 


Jüdische Musik in der Sowjetunion – ein Tagungsband über den Komponisten Alexander Weprik

„Hier macht man Musik wie Druckbleistifte“

Von Bernd Feuchtner

Alexander Weprik (1899-1958) wurde sein Judentum erst zur schöpferischen Quelle, dann aber zum Verhängnis, einem Schostakowitsch-Zeitgenossen, der wie dieser in der frühen Sowjetunion mit Begeisterung am Aufbau einer neuen Musikkultur mitarbeitete. Er galt als große Hoffnung der sowjetischen Musik, hatte internationale Erfolge und gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft für jüdische Musik, die aus der jiddischen Folklore neue Energie für die Musik zu ziehen hoffte. Nachdem seine Musik schon beim Göttinger Symposium „Composers in the Gulag under Stalin“ 2010 großen Eindruck gemacht hatte, war ihm am 8. Dezember 2018 in Hannover ein eigenes Symposium gewidmet, dessen Beiträge im hochinteressanten Band 18 der „Jüdische Musik“-Studien erschienen sind. Mehr

 

Das 20. Musikwissenschaftliche Symposium der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft

Schostakowitsch – Komponist und Erzähler

Von Karlheinz Schiedel

Anregende Diskussionen: Stefan Weiss, Gerhard Müller und Dorothea Redepenning. Foto: © Linus DieckmannAnregende Diskussionen: Stefan Weiss, Gerhard Müller und Dorothea Redepenning. Foto: © Linus Dieckmann

Die Erleichterung war Bernd Feuchtner, dem Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft am Ende des 20. Musikwissenschaftlichen Symposiums, das am 24. und 25. September 2021 in Berlin stattfand, deutlich anzumerken. Die Covid-Pandemie hatte die Organisatoren vor erhebliche Probleme gestellt, viele Steine waren aus dem Weg zu räumen, Raumnutzungskonzepte wurden im Vorfeld erstellt und mussten wegen der Corona-Beschränkungen bald darauf wieder verworfen werden. Am Ende war man froh, mit dem Konzertsaal der Universität der Künste in der Hardenbergstraße und der Aula des Goethe-Gymnasiums in Berlin-Wilmersdorf zwei geeignete und genügend große Räumlichkeiten für das Symposium und – wie schon vor zwei Jahren – mit der Mendelssohn-Remise einen vorzüglichen Veranstaltungsort für das traditionelle Symposiums-Konzert gefunden zu haben. Das Resümee Bernd Feuchtners war schließlich durchweg positiv: die rund 40 Teilnehmenden an der zwanzigsten Auflage des Musikwissenschaftlichen Symposiums, das sich mit dem Thema „Schostakowitschs Musiksprache – Kompositionstechniken und Narrative“ beschäftigte, hatten einen ebenso spannenden wie ertragreichen Vortragsreigen mit regen Diskussionen, anregenden Gesprächen und vielen interessanten Begegnungen erlebt, der das Verständnis für das Werk eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts weiter vertiefte. (Den ausführlichen Symposiumsbericht inkl. Konzertvideo finden Sie hier  )

 

Ein Zeugnis millionenfach vernichteten Lebens

Als 2007 der monumentale Roman „Leben und Schicksal“ des sowjetisch-jüdischen Schriftstellers Wassili Grossman erstmals vollständig in deutscher Übersetzung erschien, war von einem sensationellen literarischen Fund, ja von einem „Jahrhundertroman“ die Rede. Nun endlich liegt auch sein kaum weniger bedeutender Vorgängerroman mit dem Titel „Stalingrad“ in einer sorgfältigen Übertragung und annähernden Vollständigkeit auf Deutsch vor.

„Dieses Buch verdient die Aufmerksamkeit eines jeden Schostakowitsch-Freundes. Und lässt vielleicht auch dessen Musik besser verstehen. Auf jeden Fall hat Schostakowitsch Grossmans Kriegsberichte gelesen und ihn womöglich auch persönlich gekannt“, urteilt Bernd Feuchtner, Präsident der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft. Paul Ingendaay rezensiert das 1300 Seiten umfassende, lange Zeit unterdrückte und nur fragmentiert und zensiert veröffentlichte Werk in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


Dmitri Schostakowitsch ohne Maske

Nirgends zeigt sich der große sowjetrussische Komponist Dmitri Schostakowitsch so unverstellt wie in den Briefen an seinen besten Freund Iwan Sollertinski, den klügsten Musikwissenschaftler Russlands. Kennengelernt hatten sie sich in Sankt Petersburg (damals Leningrad), als Schostakowitsch 20 war und Sollertinski 24. Beide klebten sofort aneinander wie die Kletten. Und wenn sie getrennt waren, schrieben sie sich Briefe oder Postkarten. Nur die von Schostakowitsch sind erhalten. Sie geben das Bild zweier brillanter junger Künstler, die sich mit Begeisterung in die aktuellen Auseinandersetzungen stürzen und dabei nicht vergessen, das Leben zu genießen. Auch so intim erleben wir Schostakowitsch sonst nirgends. Ab 1935, mit dem Stalin’schen Terror, verändert sich die Tonlage allmählich. Die beiden sind sich nicht mehr so sicher, dass Können und Argumente sich durchsetzen. Der Überfall der Deutschen auf die Sowjetunion und die Einkreisung Leningrads durch die Nazitruppen trennt die Freunde: Schostakowitsch wird nach Samara (damals Kuibyschew) evakuiert, Sollertinski nach Nowosibirsk. Ein gutes Ende scheint auf, als Schostakowitsch 1943 nach Moskau zieht und dem Freund eine Professur am Moskauer Konservatorium vermittelt. Doch der durch Kriegsentbehrungen und Mobbing in der Leningrader Philharmonie geschwächte Sollertinski erliegt 1944 mit 41 Jahren einem Herzschlag. Für Schostakowitsch war das eine Katastrophe. Seine Briefe bilden ein Monument für eine große Freundschaft und geben intime Einblicke in die kulturpolitische Entwicklung der Sowjetunion.

Jetzt endlich sind die von Dmitri Sollertinski und Ljudmila Kownazkaja herausgegebenen Sollertinski-Briefe Schostakowitschs in deutscher Übersetzung von Ursula Keller und mit einem Vorwort von Bernd Feuchter, dem Präsidenten der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft, versehenen Ausgabe im Wolke Verlag erschienen. Das Buch (251 Seiten, Paperback., € 36.–, ISBN: 978-3-95593-097-4) ist überall im Buchhandel erhältlich.    

„Zeugnisse aus eisiger Zeit“ – Eine Rezension von Jakob Knaus erschien in der Schweizer Musikzeitung 1_2/2022:   


Schostakowitsch als Vokalkomponist

Während seine Opern, Sinfonien und Streichquartette zum festen Repertoire der Musikinstitutionen gehören, werden Schostakowitschs Lieder leider noch immer wenig aufgeführt. Findet man sie im Internet oder hat man Aufnahmen auf Tonträgern, fehlt oft der Text, um die Musik wirklich verstehen und genießen zu können.

Dabei hat Schostakowitsch noch mehr Vokalmusik komponiert! Sehr viel mehr, als man vermuten würde. Und dazu sind die Texte noch viel schwerer aufzutreiben.

Um ein größeres Interesse an diesen Werken zu wecken, haben wir diese Sammlung der von Schostakowitsch vertonten Texte zusammengestellt, die wir Ihnen hier zum kostenlosen Download zu Verfügung stellen. Klicken Sie einfach auf die nebenstehende Vorschau. (Diese Datei wurde zuletzt am 18. Oktober 2021 aktualisiert).

Unser Schostakowitsch-Textbuch ist noch im Aufbau, wird aber fortlaufend ergänzt. Vielleicht können ja auch Sie dazu beitragen? Schreiben Sie uns, wenn Sie uns noch fehlende Texte zur Verfügung stellen möchten: info@schostakowitsch.de


Kostenloser Download unserer Schostakowitsch-Studien

Band 1


Band 2


Band 3


Band 4


Band 5


Band 6


Band 8


Band 9


Band 10


Band 11


Die Deutsche Schostakowitsch Gesellschaft stellt ab sofort die nicht mehr im Buchhandel erhältlichen Bände ihrer Schostakowitsch-Studien zum kostenlosen Download bereit. Die Bände enthalten im Wesentlichen Vorträge, die seit 1992 im Rahmen unserer Musikwissenschaftlichen Symposien von renommierten Musikwissenschaftlern und Musikwissenschaftlerinnen gehalten wurden und stellen einen überaus wertvollen Beitrag zur internationalen Schostakowitsch-Forschung dar. Sie sind zwischen 1998 und 2014 im nicht mehr existierenden Verlag Ernst Kuhn, Berlin erschienen. Durch Anklicken des Titelbildes startet der Download des jeweiligen Bandes. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Übersichtsseite. 


 Zu unserem News-Archiv:  2022   2021   2020   2019  2018   2017   2016  2015  2010 bis 2014

E-Mail