1.Symposium „Legende
und Wahrheit – Dmitri Schostakowitsch“
14.-18. Oktober 1992, Musikakademie Rheinsberg
Prof. Dr. Sofia M. Chentowa (St.Petersburg): Wahrheit
und Legende – Dmitri Schostakowitsch
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein): Zur frühen russischen Avantgarde
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): Schostakowitsch als Satiriker
UMD Eckehard Ochs (Greifswald): Die Streichquartette Dmitri Schostakowitschs
im Spiegel sowjetischer Musikpublizistik
Günter Wolter (Hamburg): Revolutionäres Pathos oder kritische
Reflexionen
2.Symposium „Schostakowitsch und die zweite Generation“
11.-14. November 1993, Musikakademie Rheinsberg
Prof. Dr. Sofia M. Chentowa (St.Petersburg): Bach und
Schostakowitsch
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein): Schostakowitsch und die Avantgarde
Dr. Bernd Feuchtner (Berlin): Rudolf Barschai
Dr. Ulrike Liedtke (Rheinsberg): Deutsche Nachfahren von Schostakowitsch
3.Symposium „Für Judenfeinde bin ich wie ein Jude“
Dmitri Schostakowitsch und das jüdische Element
11.-13. November 1994, Musikakademie Rheinsberg
Prof. Dr. Joseph Dorfman (Tel Aviv): Klaviertrio Nr.
2 op.67 - Dmitri Schostakowitsch und das jüdische Element.
Dr. Marina Lobanowa (Hamburg/Moskau): Schostakowitsch erstes Bereuen –
von der Nase bis zum `Wirrwarr statt Musik`
Günter Wolter (Hamburg): Schostakowitsch und Mahler
4.Symposium „Die Streichquartette Dmitri Schostakowitschs“
6.-19. November 1995, Musikakademie Rheinsberg
Ausstellung mit Bildern des Malers und Freundes Schostakowitschs, Gabriel
Glikman
Prof. Dr. Sofia M. Chentowa (St.Petersburg): Das Klavierquintett
g-Moll op.57
Dr. Dorothea Redepenning (Marburg): Schostakowitschs Auseinandersetzung
mit der Reihentechnik
am Beispiel des 13. Streichquartetts
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein): Absurde Szenenfolgen für zwei
Violinen, Viola und Violoncello
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): Das 15. Streichquartett
Dr. Manuel Gervink (Frankfurt a.M.): Überlegungen zur Genese der
musikalischen Sprachmittel in Schostakowitschs frühen Streichquartetten
UMD Eckehard Ochs (Greifswald): Über die Streichquartette Schostakowitschs
Hilmar Schmalenberg (Berlin): Die Streichquartette- das Tagebuch Dmitri
Schostakowitschs
5.Symposium „Zeugenaussage – Die Memoiren des Dmitri Schostakowitschs,
aufgezeichnet und herausgegeben von Solomon Volkow“
8.-10. November 1996, Musikakademie Rheinsberg
Prof. Dr. Sofia M. Chentowa (St.Petersburg): Fragen
zu „Zeugenaussage“
Prof. Dr. Joseph Dorfman (Tel Aviv): Mythologie und Realität
Prof. Krzysztof Meyer (Köln): Schostakowitschs Oper „Der Spieler“
und meine Komplettierung des Fragments
Gabriel Glikman (München): Schostakowitsch, wie ich ihn kannte
Dr. Friedbert Streller (Dresden): Schostakowitsch – ein Dissident
oder Opportunist?
Reimar Westendorf (Berlin): Schostakowitschs Briefe an Isaak D. Glikman
Michael Koball (Gelsenkirchen): Pathos und Groteske – Dmitri Schostakowitsch
und das „Symphonische Ich“
6.Symposium „Schostakowitsch und Deutschland, Teil I“
9.-11. Oktober 1997, Landesmusikakademie Berlin
Prof. Inna Barsowa (Moskau): Die Rezeption der deutsch-
österreichischen Avantgarde in Rußland
Dr. Jelena Poldjaewa (Moskau): Zur historischen Kategorisierung und ästhetischen
Bewertung des
Schaffens von Schostakowitsch aus dem Blickwinkel der Avantgarde der 50er
Jahre
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein): Das Schostakowitsch- Bild im wissenschaftlichen
Schrifttum der DDR
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): Die Rezeption von Schostakowitsch bei der
deutsch- österreichischen Avantgarde
Dr. Manuel Gervink (Köln): Schostakowitsch aus der Sicht der deutsch
- österreichischen Moderne
Dr. Kadja Grönke (Oldenburg): Können Sie sich eine Sinfonie
vorstellen, die von Anfang bis Ende durchgesungen wird? - Gattungsgeschichtliche
Voraussetzungen zu Schostakowitschs 14. Sinfonie
Hilmar Schmalenberg (Berlin): Ein Profil der Aufführungen von Werken
Schostakowitschs in der DDR- Teil I
Jürgen Köchel (Hamburg): Schostakowitsch aus verlegerischer
Sicht
Günter Wolter (Hamburg): Die Kunst ist der Zerstörer des Schweigens.
Schostakowitschs Schaffen als moralische Instanz der Zeitgeschichte
7.Symposium „Schostakowitsch und Deutschland, Teil II
29.-31. Oktober 1998, Meistersaal Berlin
Dr. Jelena Poldjajewa (Moskau): Beethoven im Werk Schostakowitschs
Dr. Bernd Feuchtner (Berlin): Moskau- Tscherjomuschki
Dr. Lars Klingberg (Berlin): IMS „John“ und Schostakowitsch.
Zur Stasi-Karriere von Heinz Alfred Brockhaus
Dr. Andreas Wehrmeyer (Berlin): Schostakowitsch- ein klassizistischer
Komponist?
Hilmar Schmalenberg (Berlin): Ein Aufführungsprofil der Werke Schostakowitschs
in der DDR- Teil II
Jürgen Köchel (Hamburg): Schostakowitsch aus verlegerischer
Sicht.
8.Symposium „Schostakowitsch und seine Dichter“
8.-9. Oktober 1999, Musikakademie Rheinsberg
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein): Guillaume Apollinaire
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): Schostakowitsch und seine Dichter
Sebastian Klemm (Freiburg i. Br.): Endlichkeit, Ewigkeit und vier Jahrhunderte
Geschichte-Untersuchungen zum Verhältnis von Musik und Text in Schostakowitschs
Suite nach
Worten von Michelangelo, op. 145
9.Symposium „Bach und Schostakowitsch“
1.-3. September 2000, Musikakademie Rheinsberg
Prof. Dr. Sofia M. Chentowa (St.Petersburg): Themen
und Thesen des Symposiums aus der Sicht der Biographin Schostakowitschs
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein): B A C H, Neobarock und Neoklassizismus
in der russischen Musik
Prof. Dr. Elena Markowa (Odessa): Das `Baukastenprinzip` im Zusammenhang
von Wort und Musikbei Schostakowitsch
Prof. Dr. Valentina Silantèva (Odessa): Die Tschechowsche Intonation
in der Musik Schostakowitschs
Corinna Schreieck (Mannheim): Der Abschied bei Schostakowitsch und Mahler
Prof. Dr. Dorothea Redepenning (Heidelberg): Zu Schostakowitschs Präludien
und Fugen
Prof. Dr. Tamara Levaja (Nishni Nowgorod): Neobarock und Absurdes (nochmals
zur Oper „Die Nase“)
Dr. Streller, Friedbert (Dresden): Neoklassizismus oder verordneter Traditionsbezug?
Schostakowitschs Adaption Bachscher Themen und Formen
Dr. Sebastian Klemm (Freiburg i. Br.): Parodieverfahren bei J.S. Bach
- Selbstzitate bei Schostakowitsch
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): Bach und DSCH: Strukturen in Alfred Schnittkes
„Präludien im memoriam Dmitri Schostakowitsch“
Prof. Dr. Eckardt Kröplin (Dresden): Bach-Rezeption in der russischen
Musik des 20. Jh
10.Symposium „Schostakowitsch Interpretation“
2001, Musikakademie Rheinsberg
11.Symposium „Dmitri Schostakowitsch – Das Spätwerk
und sein zeitgeschichtlicher Kontext“
29.10.-1.11.2003, Hochschule für Musik und Theater Dresden
Prof. Dr. Manuel Gervink (Dresden): Schostakowitschs
Spätwerk und die Aura der Erhabenen
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein/Dresden): Frecher, präziser und
konkreter… Prinzipien der Melodik und des harmonischen Denkens im
Früh- bis Spätwerk von Schostakowitsch
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): „Kurz bemessen ist die Zeit“
– Musikalische Semantik und Symbolik
in Schostakowitschs Michelangelo-Suite
PD Dr. Bettina Schlüter (Bonn): „Mythos“ und „Spätwerk“
im Kontext narrativer und ästhetischer Strategien von systematischer
Warte
Dr. Sigrid Neef (Beverungen-Herstelle): Schostakowitschs Werke zerstören
den Mythos Spätwerk und konstituieren ihn auf eine besondere Weise
neu
Prof. Svetlana Savenko (Moskau): Das Wort in den Spätwerken Dmitri
Schostakowitschs
Prof. Dr. Erik Fischer (Bonn): Reflexionen eines „gefangenen Genies“,
Bemerkungen zum op. 123
Dr. Jörn Peter Hickel (Dresden): Zwischen Vitalität und Verrätselung,
Perspektiven der Blok-Vertonungen op. 127 – mit Seitenblick auf
Werke anderer Komponisten
Prof. Dr. Gesine Schröder (Leipzig): Treue-Mühe-Zeit. Schostakowitschs
Männerchorballaden op. 136 und die harmonische Lichtmaschine
PD Dr. Kadja Grönke (Oldenburg): Zur Diastase von Wort und Musik
in Schostakowitschs Zwölfter und Dreizehnter Sinfonie
Dr. Andreas Wehrmeyer (Berlin): Je weniger Subjekte mehr leben, desto
jäher und schreckhafter der Tod“ – Gedanken zur Vierzehnten
Sinfonie
Dr. Michael Koball (Gelsenkirchen): Konzepte des Abschieds: Schostakowitschs
Vierzehnte und Fünfzehnte Sinfonie
Dr. Friedbert Streller (Dresden): Zwischen klanglichen Experimenten und
künstlerischer Praktikabilität.. Schostakowitsch und die modernen
Strömungen der 20er Jahre
Prof. Dr. Thomas Schipperges (Leipzig): „Wie Botschaften einer fremden
Kultur“. Schostakowitsch im Blickfeld der westlichen Avantgarde
Dr. Natalja Vlassova (Moskau): Die Schostakowitsch-Rezeption im Spiegel
der Kritiken in der Zeitschrift „Sowjetskaja Musika“
Dr. Wolf Kalipp (Soest): Schostakowitschs Persönlichkeit und Schaffen
unter didaktischem Aspekt
Günter Wolter (Hamburg): Musikalische Topoi in Schostakowitschs Werk
Wolfgang Mende M.A. (Dresden): Schostakowitschs späte Reflexion des
Frühwerks
Prof. Dr. Stefan Weise (Hannover): Von Hamlet zu King Lear: Spätstil
in der Filmmusik?
Prof. Dr. Levon Hakopian (Moskau): Symbolism of twelve-tone rows in Schostakowitschs
late music
Dr. Melanie Unseld (Hamburg): Schostakowitsch im „biographischem
Käfig“, Überlegungen zu den Memoiren
Prof. Dr. Tamara Levaja (Ni. Nowgorod): Schostakowitsch und Bachtin –
einige Parallelen
12.Symposium „Dmitri Schostakowitsch – Filmmusik“
13.-16. Oktober 2005, Musikakademie Rheinsberg
Dr. Gottfried Eberle (Berlin): „Lauf der Zeit-Ruf
des Todes“ Schostakowitschs Musik zu Kosinzews Film „King
Lear“
Olga Digonskaja (Moskau): Die Filmmusiken Schostakowitschs unbekannte
Autographe
Olga Dombrowskaja (Moskau): Über Schostakowitschs Musik zu Filmen
Korsinzew
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein/ Dresden): Filmmusik als Nische zum
Überleben
Prof. Dr. Wladimir Gurewitsch (St. Petersburg): Mit Musik und ohne Musik-
die Verhältnisse zwischen Gesamtzeit und Musik in Filmen mit der
Musik Schostakowitschs
Prof. Krzysztof Meyer (Krakau/Köln): Dmitri Schostakowitsch und der
Film
Ekkehard Ochs (Greifswald): Die Musik Schostakowitschs zum Film „Allein“
Prof. Dr. Dorothea Redepenning (Heidelberg): Die Musik Schostakowitschs
zum Film „Der Fall von Berlin“
Dr. Friedbert Streller (Dresden): Schostakowitsch und die Anfänge
sowjetischer Filmkunst
Konrad Vogelsang (Langballing): Die Bedeutung der Filmmusik für den
künstlerischen Schaffensprozeß Schostakowitschs
13.Symposium „Dmitri Schostakowitsch und das Lied“
18.-20. Oktober 2007, Musikakademie Rheinsberg
Dr. Detlef Gojowy (Unkel am Rhein/ Dresden): Briefe
Schostakowitschs an Iwan Sollertinski und ihre Aufschlüsse zu Leben
und Werk/ Eine neue Publikation und ihre Konsequenzen hinsichtlich der
“Zeugenaussagen“
Ekkehard Ochs (Greifswald): Worte erreichen den Menschen besser als Musik.
Zur Dimension des Vokalschaffens im Gesamtwerk Schostakowitschs
Gerhard Müller (Berlin): Das janusköpfige Volk. Bemerkungen
zum Begriff des Volkstümlichen in Schostakowitschs Vokal- und Instrumentalmusik
Prof. Dr. Wladimir Gurewitsch (St. Petersburg): Die Besonderheiten des
Klaviersatzes in der Vokalsmusik Schostakowitschs
Michail Utkin (Moskau): Die Suite „Sieben Gedichte von Alexander
Blok“ als Synthese von Musik und Poesie
Gottfried Eberle (Berlin): Frühe Transparenz – Schostakowitschs
Lieder nach japanischen Dichtern
Olga Dombrowskaja (Moskau): Zur vokalen Filmmusik Schostakowitschs. Zur
Frage der Vielfalt im Schaffen des Komponisten
Prof. Dr. Gerd Rienäcker (Mühlenbeck): Glockensymbole in Schostakowitschs
Spätwerk (13., 14. Sinfonie, späte Liedzyklen)
Dr. Friedbert Streller (Dresden): Schostakowitschs späte Hinwendung
zum Lied
14.Symposium „Der unterhaltende Schostakowitsch“
18.-19. September 2009, Musikakademie Rheinsberg
Albrecht Riethmüller: Schostakowitschs Konzept
der leichten Muse
Olga Dombrowskja (Moskau): Schostakowitschs Johann-Strauss-Bearbeitungen
Prof. Dr. Gerd Rienäcker (Mühlenbeck): Grotesken: Das Finale
der „Nase“
Prof. Dr. Wladimir Gurewitsch (St. Petersburg): Schostakowitsch und die
Musik des sowjetischen Alltags
Gottfried Eberle (Berlin): Späte Satire. Die Romanzen nach Texten
der Zeitschrift „Krokodil“ op. 121 und das „Vorwort
zur vollständigen Ausgabe meiner Werke“
15.Symposium „Schostakowitsch und Mahler“
14.-15. Oktober 2011, Musikakademie Rheinsberg
Prof. Krzysztof Meyer (Krakau): Mahler und Schostakowitsch
Prof. Dr. Albrecht Riethmüller (Berlin): Der Weg zur Liedersymphonie
Dr. Johannes Volker Schmidt (Frankfurt am Main): Der "Begründer
der neuen Symphonie, wie ich sie verstehe" - Hans Rott und sein Einfluß
auf die Werke Gustav Mahlers
Prof. Dr. Gerd Rienäcker (Berlin): Auf den Spuren von Gustav Mahler.
Notate zu den Ecksätzen der vierten Symphonie von Dmitri Schostakowitsch
Dr. Friedbert Streller (Dresden): Ähnliche Gestaltungsmodelle bei
Mahler und Schostakowitsch
Dr. Brigitte Kruse (Rheinsberg): Der Tod bei Mahler und Schostakowitsch
Prof. Dr. Wladimir Gurewitsch (St. Petersburg): Vergleich der zyklischen
Struktur der Symphonien Gustav Mahlers und Dmitri Schostakowitsch
Dr. Gerhard Müller (Berlin): „Schto w imeni tebe mojom? Was
bedeutet mein Name für dich?" Lieder von Mahler nund Schostakowitsch
Dr. Oliver Fürbeth (Frankfurt am Main): Mahlers 5. Symphonie und
Schostakowitschs 10. Symphonie im Vergleich
Oleg Caetani (Florenz): Mahler und Schostakowitsch - Verschiedene Wurzeln
doch gemeinsame Vorlieben und schöpferische Ziele
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